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21.02.2017 13:26 Alter: 63 Tage

Diavortrag: Der Norden des Baltikums


Estland ist der nördlichste der drei Baltischen Staaten. Er grenzt im Süden an Lettland und im Osten an Russland mit der natürlichen Grenze des Peipus Sees. Estland hat etwa die Größe Dänemarks, aber weniger Einwohner als München.
4000 v.Chr. siedeln finno-ugrische Stämme, Anfang des 13. Jhrds wird der Schwertbrüderorden gegründet, der zuammen mit dem Deutschen Orden den Norden Europas erobert und christianisiert. Estland ist jetzt das zweite Mal in seiner Geschichte selbständig und erinnert mit dem Freiheitsplatz in Tallin daran.
Das heutige Tallin wird im 13. Jhrd Mitglied der Hanse, wird mit Stadtmauer und Türmen befestigt und ist heute viel besuchtes Weltkulturerbe. Der Tallinner Vorort Kadriorg mit dem Zarenschloß und das Freilichtmuseum Rocca al Mare werden besucht. Von den insgesamt vier Nationalparks Estlands ist Lahomaa der größte und älteste - ein Land der Findlinge, Hochmoore und Buchten mit restaurierten alten Gutshäusern (u.a. Palmse).
Die Stadt Narva, deren Einwohner heute zu 90 Prozent Russen sind, bildet von alters her durch den Fluß Narva die Grenze zwischen Estland (Hermannsfeste) und Russland (Ivangerod).
Im Südosten des Landes legt der estländische Teil einer Minderheit der Seto, deren Gesang zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
Im Westen Estlands haben Meerwasser und frische Seeluft Haapsalu zu einem bekannten Kurort Estlands gemacht, mit vielen Erinnerungen an den Zaren als Kurgast.
Die dünn besiedelte Insel Saaremaa mit der Stadt Kuressaare bietet mir der Bischofsburg eines der beutendsten Baudenkmäler des gesamten Baltikums.

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